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Unterwegs mit dem Hund

Wenn sie mit dem Hund unterwegs sind, müssen Sie verschiedene Dinge beachten.

Begegnung mit anderen Hunden

Nicht jeder Hund ist anderen Hunden gegenüber sozial eingestellt. Wenn Sie beispielsweise Ihren Hund frei laufen lassen und einem Hundeführer begegnen, der seinen Hund angeleint hat, so kann das auch seinen guten Grund haben. Sie sagen beispielsweise "Mein Hund will nur spielen", der andere Hundebesitzer entgegnet daraufhin "Meiner will aber nicht spielen". Auch zum Schutz Ihres eigenen Hundes und auch wenn dieser nur spielen will, sollten Sie Ihren Hund anleinen, wenn Ihnen ein Hundeführer entgegenkommt, der seinen Hund angeleint hat. Außerdem ist der eigene Hund an dem entgegenkommenden Hund mit Abstand vorbeizuführen.

Rücksicht gegenüber Passanten

Viele Hundehalter lassen Ihren Vierbeiner aus Überzeugung frei laufen, wollen ihren Hund also nicht anleinen, weil dieser ja nur spielen will. Das kann zu einem ernsthaften Problem werden. Insbesondere dann, wenn ein Passant oder Jogger entgegenkommt, der z.B. Angst vor Hunden hat. Deshalb: Wenn Ihnen und Ihrem Hund Personen entgegenkommen sollten Sie Ihren Hund anleinen.

Jagdtrieb

Wenn Sie mit Ihrem Hund im freien Feld unterwegs sind, kann es schon mal vorkommen, dass Ihnen "wilde" Tiere begegnen, damit sind beispielsweise Hasen und Rehe gemeint. Tja, wenn nun Ihr Hund einen ausgeprägten Jagdtrieb hat, dann kann es schon mal vorkommen, dass Sie ihn mindestens für ein paar Minuten nicht sehen - unter Umständen hören Sie ihn wild bellend rennen. In der Regel wird Ihr Hund das Wild nicht erlegen. Wenn allerdings Jäger unterwegs sind und den wildernden Hund vor die Flinte bekommen, dann ...

Nach Möglichkeit sollten Sie also, wenn Sie Ihren Hund frei im Feld laufen lassen stets Augen und Ohren offen halten. An den Bewegungen des Hundes (Augen, Stellung der Ohren, Körperhaltung) können Sie erkennen ob dieser etwas wittert. Rufen Sie ihn in diesem Fall zu sich und leinen Sie in an.

Der Hund am Fahrrad

Erst wenn der Hund ausgewachsen ist, sollten Sie mit dem Hund das Training am Fahrrad beginnen. Erst dann ist das Knochengerüst des Hundes dieser Belastung gewachsen. Der Hund muss aus Sicherheitsgründen angeleint rechts neben dem Rad laufen, vom Verkehr abgewandt. Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie für den Hund nicht zu schnell fahren: die Geschwindigkeit sollte so sein, dass der Hund leicht trabend neben Ihnen herlaufen kann.

Der Hund im Auto

Ein fester Platz

Im Auto sollte der Hund einen festen Platz zugewiesen bekommen. Am besten im Kofferraum eines Kombis. Der Kofferraum sollte durch ein Trenngitter oder durch ein Netz vom Fahrerraum getrennt sein, damit bei einer möglichen Vollbremsung der Hund nicht nach vorne fliegt und die Insassen verletzt. Der sicherste Aufenthaltsort für einen Hund im Auto ist nach wie vor eine befestigte Transportbox. Für den Transport auf dem Rücksitz gibt es spezielle Sicherheitsgurte für den Hund, so dass sich dieser nicht ungesichert im Auto bewegen kann.

Das Aussteigen aus dem Auto

Beim Aussteigen aus dem Auto sollte der Hund aus Sicherheitsgründen erst auf Kommando aus dem Auto springen.

 

 
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